(c)Holger Talinski

Im Anschluss an drei erfolgreiche Konzerte in der Kölner Philharmonie ist das Gürzenich-Orchester Köln gemeinsam mit François-Xavier Roth und Benjamin Grosvenor nach Spanien aufgebrochen. Boulez, Beethoven und Bartók, die persönlichen drei großen 'B' von François-Xavier Roth, bestimmen das Programm der Konzerte in der Hauptstadt Madrid (8. Feb) und in Zaragoza (9. Feb) im Nord-Osten des Landes.   

Wir laden Sie herzlich ein, uns zu folgen. An dieser Stelle sowie auf unserer Facebook-Seite halten wir alle Eindrücke des Spanien-Gastspiels  für Sie fest.

Madrid - ankommen und anspielen

Heute vor einem Jahr ist das Gürzenich-Orchester im südkoreanischen Seoul angekommen. Auf einen flüchtigen Blick erinnert der erste Tour-Tag in Spanien an die Tournee vor einem Jahr. Klirrende Kälte und strahlend blauer Himmel. Aber Spanien ist nicht Südkorea und Madrid ist nicht Seoul. Kein Jetlag und am Frühstückstisch auch keine Geschichten über kulinarische Zwickmühlen, in die man am Vorabend geraten ist. 

Vor dem Konzert hat das Orchester Zeit für eine einstündige Anspielprobe, um sich auf den Klang des des Auditorio Nacional de Musica einzustellen. So verlässt François-Xavier Roth auch zwischendurch das Pult, um den Klang des Saales aus der Ferne zu beurteilen. Neuer Saal - neuer Sound. 

Madrid -> Zaragoza - Transfer und Anspielprobe

Der zweite Tag unseres Spanien Gastspiels führt uns nach Zaragoza, das wir nach einer etwa anderthalb stündigen Zugfahrt durch eine verschneite Landschaft erreichen. Zaragoza ist die Hauptstadt Aragoniens im Nordosten Spaniens. Eine Universitätsstadt mit mehr als 600.000 Einwohnern und einem Fußballverein, der in der zweiten spanischen Liga spielt. Das Auditorio de Zaragoza verfügt über einen modernen Konzertsaal, in dem namhafte internationale Orchester zu Gast sind. Die Bauweise des Saales gleicht dem Konzertsaal in Madrid. Und doch offenbaren die ersten Töne der Anspielprobe, dass es hier akustisch anders zugehen wird. Der Saal ist lauter, die Nachhallzeit deutlich länger.