(c)Holger Talinski

Kammerkonzert 5

Werke von Debussy und Boulez

Claude Debussy
Sonate en trio F-Dur für Flöte, Viola und Harfe (1915)
»Deux Danses« für Harfe und Streichquintett (1904)
»Syrinx« für Flöte solo (1913)
Claude Debussy / Pierre Louÿs »Chansons de Bilitis« Musik zur szenischen Rezitation von zwölf Gedichten für Sprecher, zwei Flöten, zwei Harfen und Celesta
(1900–01)

Marie Daniel Violine
Jordan Ofiesh Violine
Nathan Braude Viola
Bonian Tian Violoncello
Johannes Seidl Kontrabass
Alja Velkaverh Flöte
Priska Rauh Flöte
Nathalie Streichardt Sprecherin
Amandine Duchênes Celesta
Saskia Kwast Harfe
Antonia Schreiber Harfe

Harfe und Querflöte – unter der Feder von Claude Debussy werden sie stets zum Medium einer mythischen Natur, einer verlorenen und wieder gefundenen Zeit, eines sinnlichen Ausfluges in fremd vertraute Welten. Das Programm rund um Debussys Schaffen für die großen Geschwister von Apollos Leier und des Hirtengottes Pans Flöte gipfelt in einer Aufführung von Debussys Chansons de Bilitis, einer bildmächtigen Begleitmusik zur Rezitation von zwölf erotischen Gedichten, die Debussys Zeitgenosse Pierre Louÿs angeblich aus dem Griechischen übersetzte – eine geniale Fälschung aus dem Fin de Siècle. Ein Konzert anlässlich von Debussys 100. Todestag am 25. März 2018.