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Schwerpunkt Schumann

Am 18.06.19 live im Internet

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Sinfoniekonzert 11

Werke von Neuburger und Schumann | Jean-Frédéric Neuburger - Klavier, Gürzenich-Orchester Köln, François-Xavier Roth - Dirigent
  • 16.06.2019 Sonntag 11:00 Uhr, Kölner Philharmonie
  • 17.06.2019 Montag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie
  • 18.06.2019 Dienstag 20:00 Uhr, Kölner Philharmonie

Jean-Frédéric Neuburger Neues Werk. Uraufführung
Robert Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 (1841-45)
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 »Frühlingssinfonie« (1841)

Jean-Frédéric Neuburger Klavier
Gürzenich-Orchester Köln
François-Xavier Roth Dirigent

»Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt«, schwärmt Robert Schumann über den Schaffensrausch, in dem er seine erste Sinfonie in nur vier Tagen im Januar 1841 zu Papier brachte. Sehnsucht nach dem Frühling durchdringt das Werk, das Hörner und Trompeten eröffnen. Eine ähnliche Leichtigkeit verspricht das Auftragswerk des jungen Franzosen Jean-Frédéric Neuburger. Ein »Capriccio« habe er im Sinn, einen ebenso mutwilligen wie lustvollen Verstoß gegen Regeln und Normen. Es steht mit seinem überschäumenden Charakter im Gegensatz zu Robert Schumanns kontemplativem Klavierkonzert in a-Moll, in dem Jean-Frédéric Neuburger auch als Pianist zu erleben ist. Als Schumanns junge Gattin Clara Schumann den späteren Kopfsatz zum ersten Mal spielte, war sie begeistert: »Das Clavier ist auf das feinste mit dem Orchester verwebt – man kann sich das Eine nicht denken ohne das Andere«. Auch die im Hauptthema versteckte Liebesbotschaft – die vier Tonbuchstaben ihres ins Italienische übersetzten Vornamens »C h ( i ) a ( r ) a« – wird die Virtuosin entschlüsselt haben.