Carolin Widmann(c)Marco Borggreve

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Sinfoniekonzert 8

Werke von Rautavaara, Martinů und Dvořák | Carolin Widmann - Violine, Gürzenich-Orchester Köln, Pietari Inkinen - Dirigent

Einojuhani Rautavaara »In the Beginning« (2016)
Bohuslav Martinů Violinkonzert Nr. 2 g-Moll (1943)
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll »Aus der Neuen Welt« (1893)

Carolin Widmann Violine
Gürzenich-Orchester Köln
Pietari Inkinen Dirigent

»Alle meine Sinfonien würde ich dafür geben, wenn ich die Lokomotive erfunden hätte!«, soll der Eisenbahn-Liebhaber Antonín Dvořák einmal gesagt haben. Musikfreunde hingegen würden sicher lieber auf die Eisenbahn verzichten als auf Dvořáks neunte Sinfonie. Sie trägt den Beinamen »aus der neuen Welt«, weil Dvořák sie während seiner Zeit als Leiter des National Conservatory in New York komponierte – und sich darin zugleich auf die Suche nach einem eigenen, besonderen, amerikanischen Tonfall machte. Die Musik der Afroamerikaner hat seither zahlreiche Komponisten inspiriert, nicht zuletzt hat die schiere Größe des Landes manchen zu einem anderen, neuen Musikdenken verholfen. Auch Dvořáks Landsmann Bohuslav Martinů wurde in Amerika heimisch und schuf hier sein zweites Violinkonzert – ein zu wenig bekanntes Meisterwerk des 20. Jahrhunderts, das in Carolin Widmann eine neue Interpretin findet. Für den finnischen Ton-Mystiker Einojuhani Rautavaara war Amerika ebenfalls eine entscheidende Station in seiner Entwicklung. Pietari Inkinen bringt zu seinem Debüt beim Gürzenich-Orchester Köln dessen letztes Werk mit, das er kurz vor seinem Tod 2016 beendete. Sinnigerweise handelt es vom »Anfang«. Ein Programm nicht nur für die Liebhaber der Freiheitsstatue.