Dmitrij Kitajenko

Dirigent

Dmitrij Kitajenko gehört zu den großen Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Seit Jahrzehnten dirigiert er regelmäßig die bedeutenden Orchester Europas, Amerikas und Asiens. Mit dem Gürzenich-Orchester Köln, dessen Ehrendirigent er seit 2009 ist, verbindet Dmitrij Kitajenko eine mehr als 30-jährige Zusammenarbeit, die herausragende CD-Einspielungen hervorbrachte. Ihre preisgekrönten Gesamtaufnahmen der Sinfonien von Schostakowitsch, Prokofjew und Rachmaninow stießen international auf große Begeisterung. Ihr Tschaikowsky-Zyklus, bereichert durch die Veröffentlichung des Operneinakters »Jolanthe«,  wird als  Referenzeinspielung gehandelt. Werke von Mussorgsky und Prokofjews »Alexander Nevskij« ergänzen ihre gemeinsame Diskografie. Zahlreiche CDs liegen außerdem u. a. mit den Moskauer Philharmonikern, dem RSO Frankfurt und dem Dänischen Nationalorchester vor. Für sein Lebenswerk und seine herausragenden Aufnahmen wurde Dmitrij Kitajenko 2015 mit dem Lifetime Achievement Award der ICMA (International Classical Music Awards) ausgezeichnet. In Leningrad geboren, studierte Dmitrij Kitajenko zunächst an der berühmten Glinka-Musikschule und am Rimskij-Korsakow-Konservatorium, später bei Leo Ginzburg in Moskau sowie bei Hans Swarowsky und Karl Osterreicher in Wien. 1969 war er Preisträger beim 1. Internationalen Herbert von Karajan-Dirigierwettbewerb und wurde mit 29 Jahren Chefdirigent des Stanislawski-Theaters. 1976 übernahm er die Chefdirigentenposition der Moskauer Philharmoniker. 1990 ging er in den Westen und wurde u. a. Chefdirigent des RSO Frankfurt und des Bergen Philharmonic Orchestra sowie Erster Gastdirigent des Dänischen Nationalen Radiosymphonieorchesters. Von 2012 bis 2017 war Dmitrij Kitajenko Erster Gastdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. 

Dmitrij Kitajenko(c)Paul Leclaire