Hartmut Haenchen

Dirigent

(c) Riccardo Musacchio

Geboren 1943 in Dresden, wuchs Hartmut Haenchen im nachkriegszeitlichen Deutschland auf. Trotz der Einschränkungen im damaligen Ost-Deutschland, erhielt Haenchen die Erlaubnis mit herausragenden Ensembles in Westeuropa arbeiten zu dürfen, darunter die Berliner Philharmoniker und das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam. 1986 wurde er zum Chef Dirigenten des Nederlands Philharmonisch Orkest und Nederlands Kamerorkest ernannt, gleichzeitig errang er die Position des Musikdirektors der Dutch National Opera. Im Oktober 2008 erhielt Haenchen das Bundesverdienstkreuz für seine herausragenden Beiträge in Musik und Kunst. Aktuelle Höhepunkte seiner Karriere beinhalten die Neuproduktion von Wagners »Parsifal« bei den Bayreuther Festspielen als Aufnahme bei der Deutsche Grammophon, »Tristan und Isolde« (Wagner) und »Elektra« (Strauss) bei der Opéra Lyon und »Così fan tutte« (Mozart) am Grand Théâtre de Genève und die Fortführung seines »War&Peace«-Projekts sowie weltweite sinfonische Konzerte. Zu aktuellen und kommenden, internationalen Zusammenarbeiten zählen Engagements beim Royal Stockholm Philharmonic, Helsinki Philharmonic, Royal Danish Orchestra, Orchestre symphonique de la Monnaie, New Japan Philharmonic, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestre national du Capitole de Toulouse, Orchestre de la Suisse Romande und dem Staatsorchester Stuttgart. Hartmut Haenchen hat zudem bereits über 130 Einspielungen mit verschiedenen Orchestern für Berlin Classics, Capriccio, OpusArte, Pentatone, Philips, Sony Classical, Vanguard und ICA Classics vorgenommen. Seine DVD-Aufnahme von Mahlers 6. Sinfonie mit dem Orchestre symphonique de la Monnaie  bei ICA Classics wurde mit dem »Diapason d’Or« ausgezeichnet.