Oratorienchor Köln

(c) H.Klaas, Köln

Der Oratorienchor Köln wurde im Jahr 1957 als »Chorgemeinschaft im evangelischen Stadtkirchenverband« gegründet. 1986 übernahm der Altenberger Domorganist Andreas Meisner die musikalische Leitung. 1989 erfolgte die Umbenennung des Chores in Oratorienchor Köln im evangelischen Stadtkirchenverband. Im Rahmen zahlreicher Konzerte wurde ein umfangreiches Repertoire mit Chorwerken des Barock, der Klassik und zunehmend Kompositionen der Romantik und Spätromantik erarbeitet. Auch Werke moderner Komponisten wie Duruflé, Arvo Pärt, Schostakowitsch, Schönberg und Messiaen standen auf dem Programm. Zahlreiche Konzertreisen führten den Chor zum Flandern-Festival nach Belgien, mehrfach nach Paris, nach Rumänien, Rom und Liverpool. Im Jahr 2007 feierte der Chor sein 50-jähriges Bestehen mit dem Requiem Hector Berlioz im Altenberger Dom und einem Konzert in der Dresdner Frauenkirche. Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildete die Aufführung von Felix Mendelssohn Bartholdys »Paulus« in der Kölner Philharmonie. 2008 wirkte der Chor gemeinsam mit den Knaben der Liverpool Cathedral, den Kölner Domchören, dem Royal Liverpool Philharmonic Choir sowie der Kölner Domkantorei in Benjamin Brittens »War Requiem« mit, welches im Rahmen der Europäischen Musiktage im Altenberger Dom sowie im Kölner Dom und als »Celebrating the ›Capital of Culture‹ 2008« in Liverpool aufgeführt wurde. 2013 gastierte er in der Kölner Philharmonie mit einer Neufassung von Carl Orffs »Carmina Burana« für Malletinstrumente. Der Chor konzertiert regelmäßig in der Kölner Philharmonie sowie im Altenberger Dom. Außerdem ist er häufig zu Gast beim Altenberger Kultursommer und nimmt an Landeschorfesten des VDKC teil. Der Oratorienchor Köln ist Mitglied im Verband deutscher Konzertchöre und im Netzwerk Kölner Chöre.